>Viel hatte ich im Vorfeld über dieses Rennen gehört. Der größte Mountainbike-Event Österreichs. Extreme Wetterbedingungen, beinharte Abfahrten, unglaublich viele Starter.
Biker Andi hat sich am Wochenende bei der Salzkammergut Trophy an den Start gestellt. Hier sein Rennbericht.

Nachdem die extremen Distanzen (211 KM – 7175 HM bzw. 119 KM – 3900 HM) sowieso nicht für mich in Frage gekommen sind, habe ich mich nach eingehendem Studium der Streckenpläne für die Variante mit 54 KM und 1539 HM entschieden.

Für die Zuschauer ist bei der Salzkammergut Trophy besonders interessant, dass ab 5:00 Uhr früh bis Mittag fast stündlich ein Rennen (es gibt insgesamt 6 Distanzen und ein Einrad-Rennen) gestartet wird und ab dem frühen Nachmittag laufend Fahrer der unterschiedlichen Rennen ins Ziel kommen. An diesem Tag gibts in Bad Goisern nur eines: Mountainbiken und die Atmosphäre ist wirklich gewaltig. Tolle Expo-Zone, perfekte Organisation und um 11:00 ging es für mich an den Start.

In mehreren Startblöcken wurden weit über 1000 Biker auf die verschiedenen Strecken der Salzkammergut Trophy geschickt. Das ist dann auch schon die erste Herausforderung. Man teilt sich einen Kurs, der gleich nach ein paar Kilometern mit dem ersten 18 % Anstieg aufwartet mit über 1000 Radlern, die das gleiche Ziel verfolgen. So rasch wie möglich ins Ziel zu kommen. Die erste Stunde fährt man nur Lenker an Lenker. Verschaltet sich wer in den steilen Passagen, fallen dahinter immer einige um und reißen weitere Fahrer mit. Man muss sehr vorausschauend und vorsichtig fahren um heil über die ersten Kilometer zu kommen. Die ersten Abfahrten waren natürlich auch nicht gerade von Einsamkeit geprägt und auf den ersten Single Trails wurde es verdammt eng.

Die Strecke ist sehr unrythmisch. Eigentlich gemütliche Anstiege werden immer wieder von Steilstufen unterbrochen. Die Abfahrten sind teilweise technisch ziemlich schwierig. Meist steil und es gibt nur eine längere Abfahrt auf der man sich wirklich ein wenig ausrasten kann. Grundsätzlich reizvolle Wege, die bei einer gemütlichen Tour mit Freunden schöne Herausforderungen wären – würde man sie nicht mit so vielen teilen müssen.

Höhepunkt der Strecke ist die Durchfahrung der ewigen Wand. Wirklich extrem geil. Ich war zwar von der plötzlichen kompletten Dunkelheit im Tunnel so überrascht, dass ich fast gegen die Wand gefahren wäre, aber Gott sei Dank war das Glück auch hier auf meiner Seite.

Das Rennen lief für mich super. Konnte trotz der teilweise brutalen Hitze in allen Steigungen Platzierungen gut machen, die ich zwar teilweise auf den Abfahrten wieder verloren habe, aber auf den letzten flachen Kilometern ins Ziel konnte ich noch mal ein paar Plätze gutmachen. Mit Rang 657 von 1035 insgesamt und Rang 180 im meiner Altersklasse war ich mehr als zufrieden. Dass der Sieger schon fast 2 Stunden im Ziel war, als ich komplett paniert dort angekommen bin muss man einfach akzeptieren.

Das Rennen hat leider auch seine Opfer gefordert. Ein Teilnehmer ist auf der gleichen Distanz bei einem Überholmanöver in einem Anstieg zu Sturz gekommen, in der Folge in eine Schlucht gestürzt und erlitt dabei tödliche Verletzungen. Habe davon – Gott sei Dank – nichts mitbekommen und es erst am nächsten Tag erfahren.

Einerseits ist es das besondere an diesem Event, dass man nie alleine fahren muss und sich bis zum Schluss mit vielen Teilnehmern messen kann. Andererseits ist die Masse an Startern halt auch sehr gefährlich.

Beim Stubai Bike Marathon in 10 Tagen wird’s auf alle Fälle wieder gemütlicher zugehen.

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