Trophy_2014_15_lowresNach der Schmach von 2012, als ich mir in der finalen Abfahrt, keine keine 10 km vor dem Ziel, das Schaltwerk abgerissen hatte und der Wetterpleite vom Ötztaler letztes Jahr war es an der Zeit wieder mal ein Rennen zu Ende zu bringen.

Mit wachsender Sorge verfolgte ich den Wetterbericht in den Tagen vor der Trophy. Nachdem es die ganze Woche aus Kübeln geschüttet hatte war klar, dass es eine Schlammschlacht wird. Wenigstens war überall vorausgesagt, dass der Regen am späten Vormittag zu Ende geht. Mit dem Start um 11:00 für die moderate Distanz mit 53,5 KM und 1.500 HM, die ich mir ausgesucht hatte, sollte das eigentlich gut klappen.

Denkste – als ich knapp vor 11:00 an den Start rollte regnete es in Strömen. Wenigstens war es nicht zu kalt und da ich am Start schon bis auf die Haut nass war, konnte es nur besser werden.
Mit einem BodyMassIndex von 30 hat man im ersten Startblock nichts verloren. So bin ich recht gemütlich im dritten Startblock über die Startlinie gerollt. Die ersten paar Kilometer sind auf Asphalt und beim ersten 18 %er zieht sich das Feld der 1000 Starter schon ziemlich in die Länge. Die Menge an Teilnehmern ist dann auch das Problem, wenn es in den ersten Single Trail geht, den man auch wenn’s nass ist, durchaus fahren könnte. Stau und es bleibt nur übrig zu schieben. Später verteilt es sich dann besser und man hätte genug Platz – dafür aber das Problem, dass man sich auf einem Schlammteppich bewegt, der nach ein paar 1000 Radlern 5 – 10 cm tief ist und ein Fahren fast unmöglich macht.

Dann meine Lieblingspassagen Richtung Blaa Alm. Da geht’s geschmiert runter und das ist wie gemacht für ein 29er Fully mit ordentlich Gewicht im Sattel. Danach das Kernstück mit einem langen, zachen Anstieg. Da war’s teilweise wieder recht eng und immer wieder steckte man immer wieder zwischen ein paar Teilnehmern fest und musste sich – wohl oder übel – deren Tempo anpassen. Inzwischen kam sogar hin und wieder die Sonne zum Vorschein und ließ den Letten, der mich inzwischen von oben bis unten bedeckte trocknen, was es auch nicht wirklich angenehmer machte.
Die Zufahrt zur ewigen Wand – über viele Wurzelpassagen – forderte noch einmal volle Konzentration und gerade als ich durch den spektakulärsten Streckenabschnitt fuhr kam von oben der Heli, mit dem die Zuschauer die schönsten Streckenabschnitte besuchen können herangeflogen und es kam fast ein wenig Tour de France-Feeling auf. Die Abfahrt nach der ewigen Wand hat’s noch mal in sich und wenn man dann wieder im Tal ist wird man noch mal richtig gefordert.

Trophy_2014_26_lowresEs geht über eine recht steile Treppe mit anschließender 90 Grad Kurve (man kann es auf den Bildern am verbissenen Gesichtsausdruck erkennen) über eine Brücke und dann der Traun entlang über Single Trails Richtung Bad Goisern retour. Dort kommt dann – einmal mehr – das berühmte Trophy Feeling auf. In den Gärten ist Party und jeder Teilnehmer wird angefeuert wie ein Superheld. Das geht so bis ins Ziel und als ich nach – für mich sehr akzeptablen – 4 Stunden und 11 Minuten angekommen war, war klar, dass es nicht meine letzte Trophy gewesen sein wird. Bis das Bike und ich wieder sauber waren, ist noch einmal einige Zeit vergangen.

Das Event ist top. Um 5:00 startet das erste Rennen. Das letzte um 13:00. Von 211KM mit 7000 HM bis 28 KM mit 600 HM wird alles geboten. Extrem spektakulär sind die Einrad-Marathons. In Summe waren – trotz schlechtem Wetter – fast 4.300 Teilnehmer über alle Distanzen am Start. Lässige Streckenführungen. Tolle Labe-Stationen – perfekte Organisation. Einmal muss man durch die ewige Wand gefahren sein und dann ist auch klar, dass man gerne wiederkommt

Trophy_2014_06_lowres

mobile.wihack.com программа для взлома wi fi такие программа для взлома wi fi

Durch das Fortsetzen der Benutzung dieser Seite, stimmst du der Benutzung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen", um Ihnen das beste Surferlebnis möglich zu geben. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen zu verwenden weiter benutzen oder unten auf Akzeptieren klicken, dann erklären Sie sich mit diesen einverstanden.

Schließen